Prozessdarstellung

Die folgende Prozessdarstellung wird für Smartphone-User etwas weiter unten ausführlicher beschrieben.

Für Smartphone-Nutzer finden Sie hier eine ausführliche Beschreibung des Prozesses in Textform:
  1. Die / der iPRO (independent Professional) registriert sich auf der CIP-Online Plattform.
  2. Ein aus wenigen Fragen bestehender „Eignungstest“ hilft zunächst festzustellen, ob er iPRO zu bestimmten Berufsgruppen gehört, die in bestimmten Konstellationen sozialversicherungspflichtig sind. Hier gibt es zwei mögliche Ergebnisse:
    Es besteht eine Sozialversicherungspflicht: Dann kann der iPRO aus unserer Sicht auf ein CIP-Zertifikat verzichten.
    Es besteht keine Sozialversicherungspflicht: Dann raten wir zu einer CIP-Zertifizierung.
  3. Der iPRO wählt zwischen einem kostenlosen Fragebogen (der allerdings nur 10 Grundfragen zur Scheinselbstständigkeit stellt und nur einmalig für 2 Monate gilt) und der kostenpflichtigen Variante. Wählt der iPRO die eine der kostenpflichtigen Varianten (ein Probe- oder ein Jahres-Abo), durchläuft der iPRO nach der Zahlung den vollständigen Fragebogen mit über 100 Fragen.  
  4. Wer den Zertifizierungsprozess nicht besteht, muss nicht zahlen. Es wird keine Gebühr vom Konto oder von der Kreditkarte abgebucht. Der iPRO kann nun, anhand der ihm dann bekannten Fragen und Erläuterungen, die Ursachen analysieren und (diskret) geeignete Gegen-Maßnahmen ergreifen. Es sind unbegrenzt viele neue Zertifizierungsversuche möglich, bis das bestehende Risiko beseitigt wurde.
  5. Falls der iPRO (bzw. ab jetzt Certified Independent Professional) das CIP-Level Carbon oder Platin erreicht, kann der Selbstständige entscheiden, ob er 30 €/Monat zuzahlen oder beim CIP-Gold Level im Zertifikat bleiben möchte. (Hintergrund: Wir sind eine Solidargemeinschaft, bei der Selbstständige mit sehr hohem Honorareinkommen mit einem Teil ihres Kostenbeitrages, andere Selbstständige zu einem CIP-Zertifikat verhelfen, indem sie etwas mehr zahlen.)
  6. Möchte der CIP ein Carbon-CIP oder Platin-CIP erwerben, wird er erst gefragt und nur wenn diese Frage positiv beantwortet wird, wird der CIP um die Zahlung des noch fehlenden Betrages gebeten. Danach geht es weiter. 
  7. Wird ein CIP-Level von Bronze, Silber oder Gold erreicht bzw. auf ein höheres Level aus Kostengründen verzichtet, kann der CIP sein CIP-Zertifikat sofort und 24/7 zusammen mit einem individuellen Ident-Code herunterladen. (Anmerkung: Über diesen Ident-Code und den Vor- und Nachnamen können auch Auftraggeber die Gültigkeit des CIP prüfen, jedoch nur wenn Sie den Ident-Code bereitstellen.)
  8. Ein Certified Independent Professional kann sein CIP-Zertifikat in der E-Mail-Autosignatur verwenden (vgl. Beispiel).
  9. Der CIP kann sein Zertifikat ab jetzt flexibel in verschiedenen Kunden-Akquisitionen verwenden (z.B. bei Emails, in seinen Angeboten, bei Mailings an Kunden, bei Ausschreibungen, etc.).
  10. Der CIP schützt seine Auftraggeber durch das CIP-Zertifikat und kann individuelle Rahmenbedingungen seiner Aufträge cippen lassen. D.h. auch im Vorfeld einer Beauftragung durch einen Sub-Unternehmer, Auftrags- oder Projektvermittler kann eine individuelle Zertifizierung durchgeführt werden, um bspw. einen verunsicherten End-Kunden zu überzeugen, dass durch die Beauftragung kein Risiko besteht.
  11. Der Auftraggeber eines Certified Independent Professionals kann sich selbst und seine Kunden gegen die Nachunternehmerhaftung durch die elektronische Weiterleitung der CIP-Zertifikate schützen. Diesem Prozess hat ein CIP über die Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zugestimmt. D.h. der CIP autorisiert seinen Auftraggeber, dass dieser seine Kunden über sein CIP-Zertifikat unterrichten darf. Damit verschafft sich der CIP einen weiteren erheblichen Wettbewerbsvorteil im Rennen um lukrative Aufträge, denn dadurch können Auftraggeber und dessen Kunden viel Zeit und finanziellen Aufwand sparen.
  12. Sollte es – trotz einer CIP-Zertifizierung – zu einer staatlich veranlassten Überprüfung auf Scheinselbstständigkeit durch ein staatliches Statusfeststellungsverfahren kommen, kann der CIP die Informationen aus seinem Zertifikat für das Statusfeststellungsverfahren nutzen. In seinem Benutzerkonto liegen ihm alle relevanten Informationen vor, die er dazu benötigt. Im Falle von Stichproben-Untersuchungen auf Baustellen durch Zoll-Beamte kann über die App das CIP-Zertifikat gezeigt werden. Damit weiß der Zoll-Beamte, dass ein CIP-Zertifikat in ausführlicher Form vorliegt. Alternativ kann dies per E-Mail sofort auf das Smartphone des Prüfers weitergeleitet werden.   
  13. Um die Aktualität des CIP-Zertifikates sicherzustellen, können Auftraggeber über den CIP Ident-Code die Richtigkeit und Gültigkeit des CIP-Zertifikates auf der CIP-Website überprüfen. Dazu müssen nur der Ident-Code (auf der ersten Seite des CIP-Zertifikates), der Vor- und Nachname des CIPs auf unserer Website eingegeben werden. So kann 24/7 überprüft werden, ob das angegebene CIP-Level korrekt und die der Zertifizierung zugrunde liegenden Angaben noch gültig sind. Auch dieser vertrauensbildenden Qualitäts-Sicherungsmaßnahme hat der CIP über die Annahme der AGB zugestimmt.
  14. Automatisch generierte E-Mails erinnern alle CIPs daran, spätestens alle 3 Monate ein Update zu durchzuführen, da das Zertifikat sonst verfällt.
    (Hintergrund: Überholte Zertifikate würden dem Vertrauen zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern schaden.)
  15. Der Certified Independent Professional aktualisiert sein CIP-Profil sofort bei Änderungen seines Tätigkeitsspektrums und sonst spätestens nach 3 Monaten an den entsprechenden Stellen und lädt sein neues CIP-Zertifikat mit neuem Ident-Code herunter. Dadurch ist gewährleistet, dass permanent ein aktueller CIP-Stand verfügbar ist.