Trotz Demonstrationen, Aufklärungskampagnen, Petitionen, Podiumsdiskussionen, E-Mails und Brandbriefe an politisch Verantwortliche und vielen anderen Versuchen, das Problem der Scheinselbstständigkeit vom Gesetzgeber anhand eindeutiger Kriterien messbar zu machen und aus dem Generalverdacht zu kommen, besteht das Problem seit Jahren unverändert fort.

Der Unterschied zwischen dem staatlichen Statusfeststellungsverfahren und der CIP-Zertifizierung gegen Scheinselbstständigkeit:

Das staatliche Statusfeststellungsverfahren ist i.d.R. eine Punkt-Überprüfung, die während der Leistungserbringung bzw. rückwirkend erfolgt. Dadurch beauftragen Auftraggeber stets unter dem hohen Risiko, dass ein Statusfeststellungsverfahren zeitversetzt zu (im Einzelfall schnell 5-stelligen) Nachzahlungen und ggf. sogar zu empfindlichen Strafen bei Rechtsverstößen führen könnte. Bislang wurde zu einem Zeitpunkt „kontrolliert und saktioniert“, an dem der Schaden unumkehrbar bereits eingetreten war.

CIP-Zertifizierungen hingegen drehen diesen ex post-Ansatz komplett um, indem die in späteren Verfahren über Monate oder Jahre mühsam zu klärenden Zusammenhänge bereits vor der Beauftragung und in regelmäßigen Abständen auch während der Leistungserbringung geklärt werden.

CIP richtet sich nicht an staatliche Institutionen, sondern an die Auftraggeber der Selbstständigen und bietet so allen Beteiligten die Möglichkeit zu Korrekturen, bevor der Compliance-Fall bzw. wirtschaftliche Schaden eingetreten ist.

Ein CIP-Zertifikat bietet tatsächlich Selbstständigen die Möglichkeit, gegenüber ihren aktuellen und potenziellen Auftraggebern den Nachweis zu erbringen, dass sie NICHT scheinselbstständig sind und Auftraggebern die Möglichkeit, sich durch pro-aktives Handeln gegen den Vorwurf grob fahrlässigen oder sogar vorsätzlichen Fehlverhaltens bei der Beauftragung Externer abzusichern.

Unwissenheit oder gutgläubiges Handeln schützt weder Auftraggeber, noch Auftragnehmer vor enormen wirtschaftlichen Schäden.

Wir setzen uns für Solo-Selbstständige / Freiberufler ein, damit Sie wieder ungehinderten Zugang zu Kunden und Aufträgen am Markt erhalten. Das erreichen wir nur, wenn wir Ihren potenziellen Kunden die nötige bzw. maximal mögliche Sicherheit geben.

Die bestehende Rechtsunsicherheit bzgl. der s.g. Scheinselbstständigkeit und der daraus resultierende Generalverdacht reicht aus, dass hunderttausende Solo-Selbstständige und Freiberufler nur noch wenige bzw. keine Aufträge mehr von Unternehmen erhalten. Dadurch entsteht eine Einschränkung in der freien Berufsausübung.

Den Auftraggebern droht zusätzlich die Nachunternehmerhaftung, wonach ein Unternehmen unter bestimmten Umständen sogar für die Sozial-Versicherungspflichten seiner Lieferanten aufkommen muss. Die Folgen sind Geschäftsaufgaben, Privat-Insolvenzen, Steuerausfälle und menschliche Tragödien.

Das Problem zu ignorieren, sich auf vermeintlich „sichere Verträge“ zu verlassen oder darauf zu hoffen, in kein Statusfeststellungsverfahren zu geraten, haben sich nicht bewährt. Das haben vom großen Konzern, über KMU bis zu öffentlichen Auftraggebern inzwischen immer mehr Auftraggeber verstanden. Mit fatalen Folgen, denn viele beauftragen Solo-Selbstständige / Freiberufler nicht mehr.   

Manche Selbstständige unter Ihnen fühlen sich vielleicht nicht einmal von Scheinselbstständigkeit betroffen, weil sie über vermeintlich sichere Verträge eines Sub-Unternehmers/Auftrags- oder Projektvermittlers bei einem „End-Kunden“ vor Ort eingesetzt werden. Diesem Irrglauben unterlagen in der Vergangenheit auch manche „End-Kunden“ in der Auftragskette. Wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden, sind Sie als Solo-Selbstständiger auch bei dem Zwischenvertragspartner „scheinselbstständig“ beschäftigt. Wenn die komplizierten Regeln einem Solo-Selbstständigen nicht ausreichend bekannt sind oder während des Einsatzes für den Kunden nicht so gelebt werden, drohen fünfstellige Nachzahlungen und u. U. sogar Strafen.

Trotz zahlreicher Bemühungen verschiedener engagierter Marktteilnehmer in den letzten Jahren besteht das Problem „Scheinselbstständigkeit“ nach wie vor.

Lassen Sie sich daher zum Certified Independent Professional (CIP) gegen Scheinselbstständigkeit zertifizieren und gewinnen Sie wieder Aufträge am Markt!

ZUSAMMENFASSUNG

Probleme

  • CIP löst zwei große existenzbedrohende Problembereiche für Selbstständige und deren Auftraggeber: „Scheinselbstständigkeit“ und „Nachunternehmerhaftung“.
  • Der Generalverdacht einer Scheinselbstständigkeit führt dazu, dass Solo-Selbstständige und Freiberufler oft nicht mehr beauftragt werden.
  • Hunderte Millionen Euro Aufwand für organisatorische und juristische Vermeidungs- und Compliance-Maßnahmen in der Wirtschaft.
  • Bisherige Initiativen von Verbänden, Betroffenen haben die Probleme für die Selbstständigen bisher leider nicht lösen können.

Betroffene

  • Solo-Selbstständige und Freiberufler (independent Professionals, iPROs) mit und ohne eigene festangestellte Mitarbeiter
  • Geschäftsführer/Gesellschafter von Personen- und Kapitalgesellschaften kleinerer mittelständischer Unternehmen mit Beschäftigten
  • Sub-Unternehmen, Auftrags- und Projektvermittler 
  • End-Kunden, also die direkten oder indirekten Auftraggeber der Solo-Selbstständigen/Freiberufler
  • Die Kunden der End-Kunden (aufgrund der o.g. Nachunternehmerhaftung)

Lösung

  • Beseitigung des existenzbedrohenden Generalverdachtes durch eine Online-Zertifizierung als freiwillige Selbstkontrolle von Selbstständigen für Selbstständige.
  • Ex ante-Zertifizierung mit 99,95% Sicherheite, statt ex post-Statusfeststellungsverfahren mit 100% Unsicherheit.
  • Statt über ein staatliches Statusfeststellungsverfahren (SFV) während eines laufenden Auftrages und langwierige Gerichtsverhandlungen rückwirkend aus der Position eines Beschuldigten den Selbstständigkeits-Nachweis zu erbringen, dreht CIP dieses Prinzip vollständig um und beginnt ganz vorn im Prozess.
  • End-to-end 100% digitalisierter Transformationsprozess, 24/7-Verfügbarkeit, mobile App.
  • CIP-Zertifikate können auch für einzelne Kunden-Akquisitionen beliebig häufig erzeugt und ggf. zögernden Neukunden zur Verfügung gestellt werden.

Nutzen

CIP-Zertifizierungen führen zu einer mehrfachen Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten:

  • Solo-Selbstständige finden wieder Aufträge am Markt und geraten nicht mehr in existenzbedrohende Situationen.
  • Sub-Unternehmen, Vermittler können mit diesem Qualitäts-Siegel verlorengegangene Kunden zurückgewinnen. 
  • Auftraggeber und sogar deren Kunden werden vor Nachzahlungen, ggf. Strafen geschützt.
  • Die deutsche Volkswirtschaft spart durch diese digitale Compliance-Lösung Hunderte von Millionen Euro in Unternehmern und bei öffentlichen Auftraggebern durch eine massive Entbürokratisierung. Rückstellungen können in Bilanzen reduziert bzw. aufgelöst werden.
  • Staatliche Institutionen: Die Ziele des Gesetzgebers werden genauso erreicht (vgl. Nutzen-Seite).

Sicherheit

  • 100% Rechtssicherheit kann nur der Gesetzgeber durch eine entsprechende Gesetzesänderung bewirken. 
  • CIP bewirkt eine Sicherheit von 99,95% für alle Beteiligten.

Preise

  • Kostenlose, Probe- und günstige Jahres-Zertifizierungsangebote.
  • Es entstehen keine Kosten für die Kunden der CIPs.

CIP in Zahlen

  • Über 2,3 Millionen potentiell betroffene Solo-Selbstständige als Teil von über 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland.
  • Über 57 potentiell betroffene Berufsgruppen in nahezu allen Branchen 5 CIP-Zertifizierungs-Level: Bronze, Silber, Gold, Carbon und Platin. Alle Level sind als sicher anzusehen

USP

  • Einziger Anbieter eines solchen Zertifizierungsverfahrens in Deutschland und in der EU.
  • Entsprechender Experten-Hintergrund (vgl. Expertise).

Schützen Sie sich und Ihre Auftraggeber vor den Risiken und existenzbedrohenden Folgen einer potenziellen Scheinselbstständigkeit bzw. Nachunternehmerhaftung!

Kunden-Information zu den geplanten Gesetzesänderungen ab April 2022 finden Sie hier:

PDF für weitere Informationen

Anmerkung*: Da das Thema bereits eine ausreichende Komplexität aufweist, haben wir auf eine geschlechtsneutrale Formulierung verzichtet, da “Solo-Selbstständige/Solo-Selbstständiger bzw. Freiberuflerin/Freiberufler” zu einer sprachlichen Verwirrung beigetragen hätte. Es sind selbstverständlich bei allen Formulierungen sowohl weibliche, männliche, als auch diverse Geschlechter gemeint. Vielen Dank für Ihr Verständnis.