Handwerk

Die Handwerksbranche umfasst zahlreiche selbstständige Berufe, einzelne handwerkliche Branchen, zu denen auch Dienstleistungsberufe wie Friseur, Koch, Reinigungskraft oder Sicherheitsspezialist zählen. 

Von Scheinselbstständigkeit potenziell bedroht sind:

  • Handwerker aller Fachrichtungen, die entweder freiberuflich für einen anderen Handwerksbetrieb tätig sind oder
  • solo-selbstständig (mit oder ohne eigene Mitarbeiter) für Dritte tätig sind
  • Ferner Reinigungskräfte und Reinigungsfirmen, die Reinigungskräfte auf freier Basis beschäftigen
  • Sicherheitsunternehmen mit freien Mitarbeitern.
  • Auch hier gilt: Nicht nur Freiberufler und Solo-Selbstständige (mit oder ohne eigene festangesetellte Mitarbeiter), auch Geschäftsführer kleiner Betriebe, die für andere tätig sind, sind potenziell von Scheinselbstständigkeit bedroht
  • IT-Spezialisten
  • Berater
  • Solo-selbstständig oder freiberuflich beschäftigte Büro-, Werkstatt-, Technik- oder auch Reinigungskräfte

Die bestehende Rechtsunsicherheit bzgl. der Scheinselbstständigkeit hält viele Handwerks-, Bau- bzw. Dienstleistungsunternehmen von der Beauftragung freier Mitarbeiter ab. Deren Auftraggebern droht sogar zusätzlich die so genannte Nachunternehmerhaftung. Auftraggeber (z.B. eines Handwerksunternehmens) müssten danach unter bestimmten Umständen für die Sozialversicherungspflichten der Mitarbeiter ihrer Lieferanten aufkommen.

Über 99% aller Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Ein Großteil des wirtschaftlichen Erfolges und Wohlstands in Deutschland basiert auf kleinen und häufig inhabergeführten Handwerksbetrieben, kleineren technischen Produktions- und Technologie- sowie Dienstleistungsunternehmen, wie beispielsweise Hotels, Gaststätten, Friseur-Salons, Reinigungs- und Sicherheits-Unternehmen. KMU müssen auf die Kosten achten und können nicht jeden Experten gleich für Jahre fest anstellen.

Hier kommen Tausende selbstständige Elektriker, Gas- und Wasser-Installateure, Fliesenleger, Tapezierer, Maler, Stuckateure, Schreiner, Friseure genauso wie IT- und Verwaltungskräfte ins Spiel, um nur einige von hunderten selbstständigen Berufsbildern im Handwerk und bei Dienstleistungen beispielhaft zu nennen. Die Wirtschaft, die öffentliche Hand und private Auftraggeber brauchen solo-selbstständige und freiberufliche Fachkräfte, die Spezial-Know how einbringen und bei vollen Auftragsbüchern und Ressourcen-Engpässen einspringen können. Doch ausgerechnet diejenigen, die schon sprichwörtlich „selbst und ständig“ arbeiten, sind häufig durch die Risiken einer Scheinselbstständigkeit in der Ausübung ihres selbstständigen Berufes beschränkt bzw. arbeiten unter dem permanenten Risiko, dass ihr Auftraggeber und sie selbst hohe Sozialversicherungs-beiträge und ggf. Strafen nachzahlen muss. Viele „echte Selbstständige“ sind dadurch in ihrer Existenz bedroht.

Lassen Sie Ihre freien Mitarbeiter bzw. die freien Lassen Sie sich selbst oder Ihre freien Mitarbeiter bzw. auch die freien Mitarbeiter Ihrer Sub-Unternehmer gegen Scheinselbstständigkeit zertifizieren und schützen Sie so Ihre Kunden vor den Risiken der Scheinselbstständigkeit!

Eine speziell für Ihre Branche erstellte Zusammenfassung finden Sie hier als PDF zum Download: