Gesundheitswesen

Kliniken, Arztpraxen, medizinische Institute beschäftigen freiberuflich tätige wissenschaftliche Mitarbeiter, z.B. Honorar-Ärzte, Biologen, Chemiker in Labors sowie Hebammen und freie Apotheker, die freiberuflich in fremden Apotheken tätig sind.

Von Scheinselbstständigkeit potenziell bedroht sind:

  • Honorar-Ärzte
  • Heilpraktiker
  • Hebammen
  • Therpeuten
  • medizinische Fachkräfte aller Fachrichtungen, die sich für eine freie Mitarbeit (ggf. über einen Vermittler) entschieden haben
  • Auch diejenigen Honoraräzte, die eine eigene Praxis nebenbei führen, aber regelmäßig oder dauerhaft für z.B. eine Klinik tätig sind
  • Freie Apotheker, die freiberuflich in „fremden“ Apotheken tätig sind
  • Externe IT-Spezialisten
  • Externe Berater
  • Mitarbeiter am Empfang, in der Verwaltung, in der Technik oder im Gebäudeschutz, Hausmeister
  • Reinigungskräfte

Kliniken, Reha-Zentren, Praxen und wissenschaftlichen Instituten droht zusätzlich die Nachunternehmerhaftung. Danach drohen Auftraggebern auch Nachzahlungen für Sozial-Versicherungspflichten freier Mitarbeiter, wenn diese von Ihnen nur indirekt beauftragt wurden (z.B. bei Reinigungsunternehmen oder Personalvermittlern).

Nicht erst durch die Covid 19-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig ein funktionierendes, aber auch flexibles Gesund-heitssystem ist. Selbstständige und Frei-berufler bilden eine wichtige Säule in unserer hoch spezialisierten Arbeitswelt. Wenn da nicht das unkalkulierbare Risiko einer s.g. Scheinselbstständigkeit wäre. Zahlreiche freie Berufe, wie z. B. Honorar-Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pflege- und Assistenzkräfte, wissenschaftliche Mitarbeiter sowie viele Funktionen in der Verwaltung und  IT (Programmierung, IT-Administration, Wartung technischer Anlagen bzw. Geräte), erfüllen schnell unbeabsichtigt die Kriterien einer so genannten Scheinselbstständigkeit. Weil diese Kriterien jedoch sehr unklar definiert wurden, können sie auch sehr individuell vor Gericht interpretiert werden. Doch ab wann besteht ein unternehmerisches Risiko und ab wann wird zu viel med. Equipment der Klinik/Praxis zur Leistungs-erbringung genutzt? Ab wann ist ein externer Honorar-Arzt zu sehr in die internen Betriebsabläufe eingebunden? Diese Komplexität kann eine Klinik-, Instituts- bzw. Praxis-Leitung kaum allein bewältigen. Der CIP-Online-Fragebogen geht genau darauf im Detail ein und weist die Ergebnisse zum Schutz aller Beteiligten im CIP-Zertifikat schriftlich aus.

Lassen Sie Ihre freien Mitarbeiter bzw. die freien Lassen Sie sich selbst oder Ihre freien Mitarbeiter bzw. auch die freien Mitarbeiter Ihrer Sub-Unternehmer gegen Scheinselbstständigkeit zertifizieren und schützen Sie so Ihre Kunden vor den Risiken der Scheinselbstständigkeit!

Eine speziell für Ihre Branche erstellte Zusammenfassung finden Sie hier als PDF zum Download: